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Das Burnout Syndrom

Wahrscheinlich beruht heute jede zweite Krankschreibung auf der vermehrten Stressbelastung am Arbeitsplatz.

Hinzu kommen familiäre Belastungen durch sich auflösende Familienstrukturen und die demographische Entwicklung.

Ein viel strapaziertes Wort, was diesen Zusammenhang deutlich machen soll, ist der Begriff, "Work-Life-Balance".

Im Zeitalter der Globalisierung beobachten wir eine immer mehr zunehmende Verdichtung und Beschleunigung der Arbeitsprozesse und des sozialen Lebens.

Das bedeutet, daß sich eigentlich kaum noch jemand dem immer mehr zunehmendem Stress entziehen kann. Und tatsächlich kann ein Burnout jeden Menschen ereilen (auch wenn manche Berufsgruppen anfälliger dafür sind).

Was sind nun aber die Kriterien für ein Burnout?

Nach Christina Maslach einer bekannten amerikanischen Forscherin aus Berkeley ist es gekennzeichnet durch drei Hauptkriterien: 1. Depersonalisierung (Gleichgültigkeit, Zynismus, Distanz) im Bezug auf Klienten mit denen man arbeitet 2. Emotionale Erschöpfung (Reizbarkeit, Anspannung, Antriebsschwäche) im Bezug auf sich selbst und 3. Erleben von Mißerfolg (Sinnentleerung, Unwirksamkeit, Hyperaktivität) im Bezug auf die zu bewältigenden täglichen Aufgaben (meist im Berufsleben, aber auch im familiären Bereich. Beispiel: Pflege eines Angehörigen)

Um ein Burnout zu verhindern oder zu behandeln ist es entscheidend, rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten wie z.B. Prävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement, einen gesundheitsfördernden "Lifestyle", Coachings, Mitarbeitergespräche und ggf. sogar Rehamaßnahmen und eine begleitende Psychotherapie.

Ich habe mich auf dieser Seite mit Absicht sehr kurz und allgemein gehalten, weil es schon Hunderte von entsprechenden Seiten zum Thema Burnout-Syndrom gibt. Ich möchte nicht noch eine weitere Theorieseite hinzufügen, sondern mir geht es darum, ein konkretes Hilfs- und Beratungsangebot zu machen.

Zunächst einmal benötigen Sie eine differenzierte Situationsanalyse, da nicht alles, was als Burnout erscheint, auch wirklich eines ist.

Der Begriff "Burnout" wird nämlich gerne sehr unscharf benutzt und wichtig ist z.B. die Abgrenzung zur Depression.

Die konkreten Beratungsangebote finden Sie auf den folgenden Seiten.

Wenn Sie trotzdem gerne noch mehr zur Theorie wissen möchten, dann können Sie gerne mein Buch dazu lesen. Dort finden Sie kurz und knapp sowohl das Hintergrundwissen, als auch die ersten Praxistips.